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10 Tipps, wie du positiver denken kannst

Positives Denken kann man lernen, denn Glücklichsein hängt zu einem großen Teil von unseren eigenen Gedanken ab. Das heißt nicht, dass man 24/7 an schöne und tolle Dinge denken, sich etwas schön malen muss oder Luftschlösser bis in den Himmel baut. 

In diesem Blogbeitrag möchten wir dir ein paar Vorzüge einer positiven Einstellung mitgeben und dir erklären, wie du mithilfe von SOS-Tipps auch in schwierigen Situationen nicht den Optimismus verlierst. 


Positives Denken

Was bedeutet positives Denken? 

Positives Denken bedeutet, seine eigene Wahrnehmung bewusst auf die Dinge in deinem Leben zu lenken, für die du dankbar bist, die du erreicht hast oder die dich stolz und glücklich machen. Es bedeutet auch, sich selbst mehr zuzutrauen, an die eigene Fähigkeiten zu glauben und mit einer optimistischen Einstellung in die Zukunft zu blicken. 

Beim positiven Denken behält man trotzdem beide Seiten der Medaille im Blick und ist keineswegs naiv oder blind gegenüber den Schwierigkeiten und steinigen Wegen im Laufe des Lebens. 

Bestimmt kennst du die Metapher mit dem halb vollen oder halb leeren Glas Wasser. Und auch hier geht es nur darum, dass du an dich, deine Selbstwirksamkeit und deine Möglichkeiten glaubst. 


Vorteile von positivem Denken 

  • Sich auf die guten Dinge zu fokussieren, macht glücklich.
  • Positives Denken hält dich handlungsfähig und sorgt dafür, dass du immer wieder aufstehen und weitermachen kannst.
  • Positiv denken macht gesünder und hat nachweisliche Wirkungen auf dein Immunsystem 
  • Optimismus ist eine wichtige Voraussetzung für beruflichen und persönlichen Erfolg
  • Ein positiver Blick auf dich selbst und deine Erfolge stärkt das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl.
  • Positives Denken macht dich offen für Neues und hilft dir, deinen Horizont zu erweitern.

 

Positives Denken

Unser Gehirn ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Es ist evolutionär bedingt nämlich auf Fehler- und Gefahrenerkennung programmiert. Jedoch sind die Zeiten, in denen sich die Menschen vor der Gefahr eines wilden Tieres wiederfinden vorbei und Gefühle wie Angst

und Wut erfüllen einen Zweck, der heutzutage in den seltensten Situationen sinnvoll ist. 


Wenn wir uns ständig beklagen oder jammern kann das dazu führen, dass unser Gehirn die Bahnen der negativen Gedanken und Gefühle stärker ausgeprägt und die positiven hingegen verkümmern. Es verknüpfen sich dabei die Synapsen im Gehirn die mit negativer Erfahrung Zutun haben und der Hippocampus, eine Region, die für unser Gedächtnis zuständig ist, schrumpft. 


Es gibt unzählige Forschungen und Studien zu der sogenannten positiven Psychologie, die die Wirkung von positivem Denken im Zusammenhang mit physischer und psychischer Gesundheit beschreiben. Es stärkt unser Selbstbewusstsein und langfristig unsere geistigen Fähigkeiten. 


Den Tipp “denk noch mal positiv” hast du bestimmt auch schon einmal bekommen. Jedoch kann man nicht einfach einen Schalter im Inneren umlegen, um positiv zu denken. Es ist auch absolut okay, wenn du dich mal nicht danach fühlst. Grundsätzlich geht es eher um die Bewertung von Ereignissen und Erlebnissen in deinem Alltag und welche Bedeutung du ihnen beimisst. 

Solltest du nämlich versuchen negative Gedanken zu unterdrücken, kann es zum sogenannten Rebound Effekt kommen, denn unser Gehirn ist nicht in der Lage eine Verneinung zu verstehen. Wenn jemand dir beispielsweise sagt: “Denke nicht an einen rosa Elefant”, denkst du automatisch an einen solchen und genau so wäre das auch mit deinen negativen Gedanken. 


Positives Denken

10 Tipps für mehr positives Denken

Mit den nun folgenden Tipps kannst du lernen, wie du deine Gedanken bewusst lenken kannst: 

  1. Höre auf dich zu vergleichen 
  2. Lasse die Vergangenheit los 
  3. Ersetze negative Glaubenssätze 
  4. Bewerte nicht jede Situation mit positiv oder negativ
  5. Lächle
  6. Führe ein Dankbarkeits- und Erfolgstagebuch
  7. Meditiere
  8. Teile deine positiven Erlebnisse mit anderen 
  9. Starte positiv in den Tag 
  10. Nutze positive Affirmationen 


Übung

Schon wie wir in den Tag starten, kann diesen entscheidend prägen. Versuche also Negative Nachrichten im Fernsehen, Sorgen und Grübeleien am Morgen zu vermeiden und etabliere stattdessen eine unbeschwerte und positive Morgenroutine. Wie so etwas aussehen könnte, haben wir dir in unserer Podcastfolge #12 erzählt. 

 


 

Beginne deinen Tag mit guten Gedanken, Zuversicht und großartigen Erwartungen. Versetze dich auch jeden Morgen in eine Situation hinein, in der du glücklich und zuversichtlich bist. Du kannst dafür auch in deinem Journal oder in Büchern über das Glücklichsein nachlesen. 

Wir können mit unseren Gedanken und den Bewertungen der Ereignisse, die uns im Leben passieren, unsere Realität formen. Deshalb ist es wichtig das Positive zu kultivieren und nicht alles direkt in die Schubladen gut oder schlecht, positiv oder negativ einordnen. 

Dafür möchte ich dir zum Abschluss dieser Folge noch eine kleine Geschichte erzählen, die aus dem Zen-Buddhismus stammt.

"Es war einmal ein alter Mönch, der gemeinsam mit seinem Sohn auf einem Hof mit Pferden lebte. Eines Tages brachen die Pferde von der Koppel aus und rannten dem Mann davon. Als die Nachbarn davon erfuhren, kamen sie und sagten: “Oh nein, was für ein Pech”, der Mönch erwiderte nur “Vielleicht”. Am nächsten Tag galoppierten die Pferde des Mönchs wieder zurück zur Koppel und mit sich brachten sie vier weitere Wildpferde. Die Nachbarn waren ganz erstaunt “Was für ein Glück du hast”, sprachen sie. Der alte Mann hingegen meinte nur “Vielleicht”. Sein Sohn versuchte daraufhin eines der Wildpferde zu bändigen und fiel dabei von ihm herunter und brach sich sein Bein. Die Nachbarn waren schockiert: “Dein Armer Junge, was für ein Pech er doch hat”. Wie die Male davor antwortete der Mönch nur knapp “Vielleicht”. Als ein paar Tage später das Militär in das Dorf kam in dem der Mönch mit seinem Sohn wohnte und alle jungen Männer aufrief sich den Soldaten anzuschließen, sahen sie den Sohn des Mannes dessen Bein gebrochen war und ließen ihn im Dorf, da er durch seinen Zustand für das Militär nicht geeignet war.” 

Die Geschichte zeigt, dass es an uns liegt, wie wir bestimmte Situationen in unserem Leben bewerten bzw. dass es manchmal auch keiner negativen oder positiven Bewertung bedarf. 



Positives Denken

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