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▷ Dankbarkeitstagebuch führen: ein Weg zu mehr Erfüllung & Glück im Leben

Dankbarkeitstagebuch führen - eine Methode für mehr Glück & Wohlbefinden

Wer kennt das nicht: Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit steht man entweder im Stau oder eingepfercht im hoffnungslos überfüllten ÖPNV. Im Büro angekommen, trifft man auf einen schlecht gelaunten Chef und am Abend wartet zu allem Überfluss noch der Haushalt mit einer Reihe unverrichteter Dinge. Gefühlt wird das Leben immer stressiger und unser Umfeld immer fordernder.

Aus dem Grund ist es wichtiger denn je, dass wir uns auch an die schönen Dinge erinnern und diesen ganz besondere Aufmerksamkeit schenken. Dazu eignet sich sich ein Dankbarkeitstagebuch, das du entweder analog oder digital anlegen kannst. Für welche Variante du dich letztlich entscheidest, ist dabei einzig dir selbst überlassen. Wer fast den gesamten Tag vor einem Computerbildschirm zubringt, mag ein handgeschriebenes Tagebuch womöglich als willkommene Abwechslung empfinden. Andere wiederum erachten ein elektronisches Tagebuch vielleicht als praktischer, weil es sich besser in unseren digitalisierten Alltag einfügt. Doch die äußere Form ist im Endeffekt nebensächlich, auf den Inhalt kommt es an.

Was unterscheidet ein Dankbarkeitstagebuch von einem Tagebuch?

Dankbar seinAutobiografisches in chronologischer Abfolge niederzuschreiben, ist keine Erfindung der Gegenwart. Schon in der Antike existierten Aufzeichnungen über den Lebensalltag von Menschen. Das Tagebuch in seiner heutigen Form geht hingegen auf die Renaissance zurück. Im Europa des 15. bzw. 16. Jahrhunderts gewann das Ich-Bewusstsein an Bedeutung und im Zuge dessen auch die Darstellung eigener Erlebnisse. Letztere wurden von nun an immer häufiger in schriftlicher Form festgehalten und das Erlebte auf diese Weise kommentiert. Später diente das Schreiben eines Tagebuchs dann der Verarbeitung von Lebenserfahrungen. Und dieser therapeutische Aspekt ist bis heute der Grund, warum viele ihre Erinnerungen täglich niederschreiben.

Im Gegensatz zum Tagebuch verfolgt das Dankbarkeitstagebuch ein anderes Ziel. Das Dankbarkeitstagebuch richtet seinen Fokus nicht auf das Erlebte im Allgemeinen, sondern auf die positiven Momente im Speziellen. Bei diesen kann es sich etwa um eine erfreuliche Begegnung, ein persönliches Erfolgserlebnis, eine gut getroffene Entscheidung oder eine neue Anschaffung handeln. Doch auch wesentlich banalere Dinge rufen in uns oft Glücksgefühle hervor, z. B. ein in buchstäblicher letzter Sekunde erreichter Zug oder der Anblick spielender Tiere. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Ziel des Dankbarkeitstagebuchs ist es, dem Leben positivere Seiten abzugewinnen und nicht zuletzt die Wertschätzung vermeintlich belangloser Dinge führt zu einer nachhaltigen Änderung unserer Einstellung.

Wie schreibe ich ein Dankbarkeitstagebuch?

Dankbarkeitstagebuch schreibenZunächst solltest du dich entscheiden, ob du dein Dankbarkeitstagebuch von Hand oder digital schreiben möchtest. Danach empfiehlt sich der Rückzug an einen ruhigen Ort, der dir die Möglichkeit zum Innehalten und Reflektieren gibt. Hast du einen solchen gefunden, solltest du den Tag Revue passieren lassen und dir Notizen zu den positiven Momenten machen. Letztere kannst du im Anschluss noch näher beschreiben, indem du die entsprechenden Situationen und deine Gefühle bzw. Gedanken in diesen schilderst. Wichtig ist dabei, dass du auch scheinbar nebensächliche Ereignisse in gebührender Weise würdigst.

Ein Eintrag ins Dankbarkeitstagebuch könnte etwa wie folgt lauten: „Ich bin dankbar für das gute Gespräch mit meiner Freundin am heutigen Tag.“ Nun kannst du noch den Inhalt des Gesprächs erläutern und inwiefern du diesen als positiv empfunden hast.

Welchen Nutzen kann ich aus einem Dankbarkeitstagebuch ziehen?

IDankbarkeit lebenn unserem digitalisierten Zeitalter erreichen uns Nachrichten aus der ganzen Welt in Sekundenschnelle und meist sind es leider keine guten. Ob Klimakatstrophe, Gewaltverbrechen, Korruption, Menschenhandel, aussterbende Tierarten, etc., Negativmeldungen dominieren unser Leben.

Hinzu kommt der persönliche Stress, dem wir tagtäglich ausgesetzt sind – auf der Arbeit, in der Familie oder in anderen Situationen. Daher fällt es nicht immer leicht, eine positive Grundhaltung beizubehalten.

An der Stelle kommt nun das Dankbarkeitstagebuch ins Spiel, denn dieses soll unsere Aufmerksamkeit auf die positiven Ereignisse lenken. Indem wir uns beim Schreiben des Dankbarkeitstagebuchs ausschließlich den schönen Momenten im Leben widmen, gewinnen wir wieder an Zuversicht. Dadurch wiederum hebt sich unsere Stimmung, während unser Stresslevel sinkt. In der Folge fühlen wir uns ausgeglichener und zufriedener.

Probiere es doch einfach mal aus und lass dich vom Ergebnis überraschen!

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