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Bullet Journal: 8 Tipps, wie Bullet Journaling Dein Leben bereichert

Bullet Journaling ist der neueste Trend. Kein Wunder, fördert es doch die Produktivität im Alltag und sorgt für jede Menge Entspannung. Mit der neuen Notizen-Methode von Designer Ryder Carrol geht dir nämlich garantiert kein To-Do mehr durch die Lappen.

Außerdem kannst du in einem Bullet Journal dein Produktivitätslevel wunderbar tracken. So hast du deinen Organizer mit sämtlichen To-Dos und wichtigen Notizen sowie dein Tagebuch gleich in einem Notizbuch. Praktisch, oder?

Was du vor dem Kauf des Notizbuchs beachten musst, wie es aufgebaut ist und warum das Bullet Journal dein neuer täglicher Begleiter werden sollte, erfährst du im Folgenden.

Was ist ein Bullet Journal?

Die Bullet-Journaling-Methode geht auf den New Yorker Designer Ryder Carrol zurück. Hierbei handelt es sich um ein Planungssystem, das flexibel und individualisierter ist. Bullets sind Stichpunkte, auf denen diese Methode basiert. Aufgaben, Notizen und Meetings werden hier durch Aufzählungssymbole kategorisiert.

Alle Aufgaben werden mit einem Punkt, alle Notizen mit einem Spiegelstrich und Meetings/Termine mit einem Kreis versehen und aufgezählt. Ein X auf dem Stichpunkt bedeutet, dass diese Aufgabe bereits erledigt wurde. Mit einem > wird sie verschoben – entweder auf den nächsten Tag, die nächste Woche oder den nächsten Monat. Um produktiv zu bleiben, solltest du Aufgaben nicht öfter als dreimal verschieben.

Die Methode verspricht eine hohe Produktivität, da so garantiert keine To-Dos vergessen werden und man auch im Blick hat, was in der Folgewoche ansteht. So kannst du dich mental schon auf die bevorstehende Zeit einstellen und vergisst nichts.

Es macht außerdem sehr viel Spaß die Seiten nach eigenem Belieben zu füllen. Deiner Kreativität sind beim Bullet Journaling keine Grenzen gesetzt. Du kannst die Seiten ganz schlicht halten oder sie kreativ verzieren – ganz wie es dir gefällt.

Welches Notizbuch eignet sich fürs Bullet Journaling?

Bullet JournalCarrol empfiehlt ein blanko Notizbuch mit Punkten. Doch prinzipiell ist jedes Notizbuch, ob mit Kästchen, Punkten oder Zeilen als Bullet Journal geeignet. Kennst du schon unser Lebenskompass Bullet Journal? Es ist mit seinem A5-Format nicht nur super handlich und passt in jede Handtasche. Sein schwarzer Einband mit roségoldenem Aufdruck „Enjoy the little things“ sieht auch noch echt edel aus. In seinem Inneren verbergen sich gepunktete Seiten aus hochwertigem Papier, die an der ein oder anderen Stelle mit wunderschönen Zitaten versehen sind. So macht Bullet Journaling gleich noch mehr Spaß.

Wie ist der persönliche Kalender aufgebaut?

Um die Methode zu verstehen und zu bewerten, ob sie sich für einen selbst eignet, lohnt sich ein Blick auf den Aufbau des Bullet Journals. Grundsätzlich gilt, dass das Journal vollkommen individuell gestaltet werden kann, da das Notizbuch über leere Seiten verfügt. Diese können nach Belieben gefüllt werden. Carrol empfiehlt allerdings, sich an die folgende Struktur zu halten, um das Bestmögliche aus dem Bullet Journal herauszuholen.

Index

Der Index ist sozusagen das Navigationssystem deines Bullet Journals. Hier trägst du jede Seite ein, die du neu gestaltest. Lass dir am Anfang also genügend Platz. Wichtig ist hierbei, dass du die Seiten deines neuen Organizers durchlaufend nummerierst. Kommt eine neue hinzu, wird diese in das Inhaltsverzeichnis eingetragen und mit der entsprechenden Seitenzahl versehen.

Jahreskalender

Nach dem Index folgt der Jahreskalender. Er kann entweder über eine oder zwei Doppelseiten angelegt werden, je nachdem wieviel Platz du benötigst. Bei der Gestaltung sind deiner Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Ob du die Monate im Kästchenformat auf den Seiten verteilst oder sie nebeneinander platzierst und die einzelnen Tage untereinander aufzählst – tu das, was für dich am sinnvollsten erscheint.

Diese Übersicht eignet sich wunderbar, um schon vorab Ziele für das Jahr festzulegen oder wichtige Termine wie Geburtstage oder wichtige Events einzutragen. So siehst du auf einen Blick, was in den nächsten Monaten ansteht und kannst ganz entspannt planen.

Monatskalender

Bullet Journal MonatsansichtDie nächste Doppelseite nach dem Jahreskalender ist für deine erste Monatsübersicht reserviert. Hier trägst du ähnlich wie in der Jahresübersicht wichtige Termine ein. Lass dir außerdem an der Seite ein wenig Platz, um deine Ziele zu notieren. Was möchtest du in diesem Monat erreichen? Schreibe alle Punkte auf und richtige so deinen Fokus bewusst auf das, was wirklich wichtig ist. Und keine Angst: Wenn du ein Ziel mal nicht erreichst, verschiebst du es einfach auf den nächsten Monat.

Wochenübersicht

Die Wochenübersicht erstreckt sich ebenfalls über eine Doppelseite. Auf einer Seite befinden sich die einzelnen Tage der Woche mit Platz für Termine und Notizen. Auf der anderen ist genügend Platz für alle Aufgaben, Notizen und Meetings der Woche, sowie für die Aufgaben der nächsten Woche. In letzteres Segment werden auch Aufgaben eingetragen, die du diese Woche nicht schaffst und mit einem > verschiebst.

Platz für wichtige Notizen

Bullet Journal weitere NotizenDurch die komplett flexible Gestaltung sowie den erweiterbaren Index hast du die Möglichkeit, auch anderweitige Notizen in deinem Bullet Journal unterzubringen. Du möchtest ein leckeres Rezept schriftlich festhalten, deine Einkaufsliste eintragen oder ein Gedicht aufschreiben, das dir gerade in den Sinn kam? Kein Problem. Was immer es ist, halte es auf der nächsten leeren Seite fest und trage die jeweilige Seite ins Inhaltsverzeichnis ein. Praktisch, oder?

So benutzt Du deinen persönlichen Terminplaner

Wie bereits weiter oben erwähnt, bist du in der Gestaltung des Journals völlig flexibel, was die Methode auch so wunderbar macht. Ging es dir nicht auch schon einmal so, dass du dir einen Jahresplaner gekauft hast und dir dachtest Er ist zwar schön und praktisch, aber das und jenes hätte ich mir noch gewünscht?

Ein Bullet Journal ist komplett individualisierbar, sodass du deine eigenen Ideen, Bedürfnisse und Wünsche in die Gestaltung mit einfließen lassen kannst. Wenn du außerdem nach einer Weile merkst, dass dir etwas fehlt, kannst du es nach Belieben auf den neuen Seiten ergänzen.

Ganz individuell

Im Netz findest du jede Menge Inspiration, wie du dein Bullet Journal gestalten kannst, doch letztendlich ist es immer deine eigene Entscheidung. Du stehst auf Schnörkel, Zeichnungen und anderen süßen Schnickschnack?

Dann tob dich aus. Du magst es lieber schlicht und übersichtlich? Dann verzichte auf künstlerische Verzierungen. Das tolle an einem Bullet Journal ist, dass es komplett individualisierter ist und du deiner Kreativität bei der Gestaltung freien Lauf lassen kannst.

Das benötigst du

Für die Gestaltung deines Bullet Journals benötigst du lediglich ein Lineal und einen Stift. Mit dem Lineal kannst du die Seiten nach deinem Belieben aufteilen und so einzelne Segmente für Notizen, To-Dos oder Termine schaffen. Wie weiter oben bereits beschrieben werden die To-Dos mit normalen Aufzählungspunkten, die Notizen mit Spiegelstrichen und die Meetings mit Kreisen aufgelistet.

Alles was erledigt oder hinfällig ist, wird mit einem X gekennzeichnet. Was du nicht geschafft hast versiehst du mit einem > und trägst es in den Bereich „Nächste Woche“ ein.

Beim Befüllen der Doppelseite für die nächste Woche musst du dann nur noch die To-Dos aus dem Segment „Nächste Woche“ der vorherigen Woche übertragen. So stellst du sicher, dass dir keine deiner wichtigen Aufgaben durch die Lappen geht und bist viel entspannter.

Gründe für ein Bullet Journal

Es gibt einige Gründe, warum ein Bullet Journal dein neuer täglicher Begleiter werden sollte. Acht davon möchten wir hier mit dir teilen.

1. Du hast dein Tagebuch immer mit dabei

Du kannst ALLES in dein Bullet Journal eintragen. So geht nichts verloren und es macht wahnsinnig Spaß, zwischendurch einfach mal ein paar Seiten vorzublättern und nachzusehen, was zwei Monate zuvor so alles passiert ist. Cool, oder?

2. Du verbesserst deine Selbstorganisation

Mit einem Bullet Journal kannst du dein Organisationstalent ausbauen. Anstatt mit unzähligen To-Do-Listen zu arbeiten, hast du jetzt einen Ort für all deine Aufgaben. So kannst du wichtige Termine und To-Dos besser koordinieren und vergisst garantiert nichts.

3. Deine Produktivität wird gesteigert

Es ist wahnsinnig befriedigend, einzelne Punkte auf einer To-Do-Liste abzuhaken. Um mit der neuen Methode des Notierens warm zu werden, trage dir einfach alles ein. Jede Kleinigkeit, auch Dinge wie „Bad putzen“ etc. trägst du ein und hakst sie nach und nach ab. Du wirst sehen, wie sehr du dich über jeden erledigten Punkt freuen wirst.

4. Du baust Stress besser ab

Die Tatsache, dass du mit dem Bullet Journal wirklich nichts vergessen kannst, macht dich automatisch entspannter. Außerdem ist es nachweislich so, dass das Aufschreiben und Notieren von Dingen, dich ruhiger macht.

5. Du merkst dir Dinge besser

Von der Hand in den Kopf – alles was du dir aufschreibst, kannst du dir besser merken. Du wirst sehen: Nach kurzer Zeit, musst du gar nicht mehr so oft auf deine To-Do-Liste schauen. Aber falls du doch mal was vergessen hast ist das auch kein Problem, denn es steht ja alles in deinem Bullet Journal.

6. Du lernst dich selbst besser kennen

Da du wirklich alles in dein Bullet Journal einträgst, kannst du ganz wunderbar sehen, welche Fortschritte du in den letzten Wochen gemacht hast. Außerdem kannst du auch Tracker einbauen, wie zum Beispiel einen Laune-Tracker. So kannst du für jeden Tag festlegen, wie gut gelaunt du warst und am Ende des Monats in einem Diagramm festhalten.

7. Deine Kreativität wird gesteigert

Wenn dir danach ist, kannst du die Seiten deines Bullet Journals ganz künstlerisch verzieren. Vor allem die Monatsübersicht lässt sich mit einem monatlichen Thema ganz besonders schön gestalten. Lass deiner Kreativität einfach freien Lauf. Du wirst dich wundern, wie künstlerisch du bist.

8. Du bist nicht an feste Designs gebunden

Mit einem Bullet Journal hast du unendliche Freiheit, was die Aufteilung und Gestaltung deines Organizers angeht. Verwende die Farben, die du schön findest und teile alles so auf, wie es für dich Sinn macht.

Welches Zubehör benötigst Du fürs Bullet Journaling?

Bullet Journal MaterialUm dein Bullet Journal besonders künstlerisch zu gestalten empfiehlt es sich, ein wenig Zubehör zu verwenden. Folgende Dinge können dir beim Designen helfen.

Buntstifte

Bist du ein Mensch, der in Farben denkt? Dann solltest du bei der Gestaltung deines Bullet Journals unbedingt Buntstifte verwenden. Eine schöne Idee ist außerdem, den jeweiligen Segmenten – Notizen, Aufgaben etc. – eine eigene Farbe zu geben, sodass ein roter (oder besser gesagt bunter) Faden entsteht.

Sticker

Schöne Sticker sind echte Hingucker. Verziere die Seiten deines Notizbuches mit tollen Aufklebern, die dir den Tag versüßen. Du kannst hier zum Beispiel zur jeweiligen Saison passende Designs wählen.

Post-its

Zu wenig Platz in der Wochenübersicht? Dann ergänze deine Notizen durch kleine Post-its, die du nach Belieben auf den Seiten platzierst. So hast du noch mehr Platz.

Weitere Ideen und Inspirationen fürs Bullet Journaling

Wie weiter oben bereits erwähnt kannst du die Seiten deines Bullet Journals nach Belieben füllen. Hier sind ein paar Ideen, wie du leere Seiten füllen kannst.

Ziele

Sich seine Ziele aufzuschreiben ist immer eine gute Idee. Du kannst die Liste nach Belieben ergänzen und abhaken und hast so eine tolle Übersicht über deine Erfolge.

Tracker

Bullet Journal Mood TrackerMit einem Habit Tracker kannst du außerdem neue Routinen etablieren. Ein Self Care Tracker hilft dir dabei, auf dich selbst zu achten. Oder wie wäre es mit einem Moodtracker? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Listen

Einkaufsliste, Filmliste, Songliste – halte in deinem Bullet Journal alles fest, was du dir merken möchtest. Du hast das Büchlein vermutlich garantiert sowieso immer dabei, sodass du überall darauf zugreifen kannst.

Be creative

Wie wäre es damit, eine leere Seite mit bunten Malereien zu befüllen? Kreativ sein kann entspannen und vom Alltagsstress ablenken.
Wir hoffen, wir konnten dir einen schönen Einblick in die Welt des Bullet Journalings geben. Wie gefällt dir die Methode? Nutzt du vielleicht schon ein Bullet Journal und hast weitere Ideen und Tipps? Teile sie gern mit uns in den Kommentaren.

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