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Dankbarkeit lernen: Wie du mit ihr deine Lebensqualität maßgeblich verbesserst

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“
– Francis Bacon 

Der Begriff Dankbarkeit ist uns allen geläufig. Natürlich wissen wir was Dankbarkeit ist, doch praktizieren wir sie auch bewusst in unserem Alltag? Oft geht sie in all den zu erledigenden Aufgaben, dem Hetzen von Meeting zu Call und den Herausforderungen des täglichen Lebens unter. Dabei ist die Dankbarkeit eine so einfache Möglichkeit, glücklich und erfüllt zu sein. Wir möchten dich heute an das Thema heranführen und erklären, warum es so wichtig ist, dankbar zu sein. Außerdem geben wir Tipps, wie du Dankbarkeit ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst. Denn seien wir mal ehrlich: Wir können doch alle mehr als dankbar sein für das, was wir haben.

Das Konzept der Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl, das wir vor allem dann empfinden, wenn uns etwas Gutes getan wird oder uns etwas Gutes widerfährt. Grundsätzlich möchten wir hier zwischen diesen zwei verschiedenen Formen der Dankbarkeit unterscheiden.

Dankbarkeit für einen bestimmten Umstand in deinem Leben: Hier steht ein Umstand in deinem Leben im Mittelpunkt, wie zum Beispiel die Tatsache, dass deine Familie und du gesund seid oder dass dir genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Dankbarkeit für eine bestimmte Tat: Diese Form der Dankbarkeit wird vor allem einer bestimmten Person bzw. Personengruppe entgegengebracht. Du kannst zum Beispiel einem Freund dankbar sein, dass er dir einen Gefallen getan hat.

Erstere Form der Dankbarkeit ist diejenige, die im Leben schnell übersehen bzw. vergessen wird. Hierfür muss man sich ganz bewusst die Fülle und all die positiven Umstände des Lebens ins Gedächtnis rufen, was man unter den Bergen an To-Dos und dem Stress des Alltags oft vergisst.

Die zweite Form ist weit verbreitet und wir bekommen sie schon im Kindesalter beigebracht. „Wie sagt man danke?“ ist ein Satz, den die meisten Kinder oft genug in ihrem Leben hören, wenn sie ein Geschenk erhalten oder ihnen anderweitig Gutes getan wird. Sich zu bedanken gehört zum guten Ton und es gilt als unhöflich, es nicht zu tun.

Dankbarkeit und Entwicklung

Ab wann empfinden Kinder eigentlich Dankbarkeit? Die Antwort auf diese Frage ist ernüchternd: Erst im Laufe des mittleren Kindesalter, was der Zeitspanne zwischen dem 9. und 10. Lebensjahr entspricht, entwickeln Kinder die Emotion Dankbarkeit. Jedes „Danke“, das man einem kleinen Kind entlockt ist somit antrainiert und nur selten wirklich von Herzen gemeint. Was man aber als Eltern tun kann ist, Dankbarkeit vorzuleben, sodass sie für das Kind etwas Selbstverständliches wird.

Der Shift vom Mangel- ins Fülle-Bewusstsein

dankbarkeit lernenWie oft hört man im Alltag, dass sich Personen über banale Dinge wie das Wetter oder die Zugverspätung aufregen. Negative Talk ist so verbreitet, dass es schwerfällt, ihm gänzlich zu entkommen. Eine leichte Erkältung wird da schnell mal zu etwas aufgebauscht, das eine tiefe Depression hervorrufen kann und in Gruppengesprächen wird sich gegenseitig hochgeboten, wer denn nun den schlimmsten Montag hatte. Dieses Mangelbewusstsein ist leider etwas ganz selbstverständliches geworden. Doch was, wenn man einfach einmal den Fokus von all dem Mangel auf die Fülle lenkt. Können wir nicht unendlich dankbar dafür sein, dass uns tagtäglich genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, dass wir im Großen und Ganzen gesund sind, wir einen Körper geschenkt bekommen haben, der uns befähigt wunderbare Dinge zu erschaffen? Anstatt sich über den Job aufzuregen, könnte man auch einfach dankbar dafür sein, dass man durch ihn Geld verdienen darf. Anstatt sich über die Zugverspätung aufzuregen, kann man die neu gewonnene Zeit dafür nutzen, sich noch schnell einen großen Becher Kaffee zu holen. Und anstatt den Regen zu verfluchen, könnte man mal darüber nachdenken, wie gut er der Natur tut.

Was Dankbarkeit mit Achtsamkeit zu tun hat

Dankbarkeit und Achtsamkeit hängen eng zusammen. Um Dankbarkeit zu empfinden, müssen wir unsere Aufmerksamkeit bewusst lenken, sprich achtsam sein. Wie oben beschrieben kann es unheimlich schön sein, in Fülle zu denken. Es lohnt sich, eine positive Lebenseinstellung zu entwickeln und diese bewusst zu halten (auch wenn es manchmal schwer fällt). Wenn du also am nächsten Montag merkst, wie du langsam aber sicher wieder von dem Sog an Mangel und Negativität deiner Kollegen verschlungen wirst, sei achtsam und finde Dinge, für die du gerade ganz besonders dankbar bist.

Warum wir alle dankbar sein sollten

dankbarkeit textWir leben in einer Welt, in der alles, was wir brauchen, im Überfluss vorhanden ist. Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser, Kleidung – all diese Dinge sind für uns zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Das sollte aber nicht so sein. Auch wenn der Spruch „Täglich verhungern Kinder in Afrika und du regst dich über den Speiseplan der Kantine auf.“ beim ersten Hören abgedroschen klingen mag, so ist er dennoch wahr. Haben wir nicht allen Grund erfüllt von Dankbarkeit zu sein?

Man kann für so viele Dinge dankbar sein. Schon vermeintliche Banalitäten wie die Tatsache, dass du am Morgen aufwachst und ein Tag auf dich wartet, der von dir gestaltet werden darf, können ein Grund für tiefe Dankbarkeit sein. Oder werfen wir mal einen Blick auf den menschlichen Körper: Er ist ein Wunderwerk und wir sollten einen Teufel tun, ihn als selbstverständlich anzusehen.

Natürlich gibt es auch in unserer Welt Probleme, davor sollte man die Augen nicht verschließen. Doch es liegt an uns zu entscheiden, ob wir uns von ihnen runterziehen lassen oder versuchen, dennoch überwiegend positiv zu denken.

Einfach mal Danke sagen

Beginne heute doch einfach einmal damit, von Herzen Danke zu sagen. Egal, ob zu deinem Körper, der dich durch dein Leben trägt, zu deinen Eltern, die dir so viel gegeben haben oder zum Postboten, der tagtäglich deine Pakete in den vierten Stock schleppt: Du wirst schnell feststellen wie gut es tut, dankbar zu sein und es auch auszudrücken. Eine wunderschöne Methode, um die kleinen Dinge des Lebens wieder mehr schätzen zu lernen ist übrigens zum Beispiel, vor jeder Mahlzeit Danke zu sagen. Sag danke für das Privileg, deinen Körper mit Nahrung versorgen zu dürfen – etwas, das ganzen 11 Prozent der Weltbevölkerung verwehrt bleibt (Das sind 821 Millionen Menschen).

Wie du Dankbarkeit lernst & ganz easy in deinen Alltag integrierst

Eine positive und dankbare Grundhaltung gegenüber dem Leben kann (und sollte) jeder erlernen. Als Kinder gehen wir alle unbeschwert durch die Welt und erfreuen uns an den kleinen Dingen. Leider verlernen wir diese Fähigkeit im Laufe unseres Lebens und so kommt es, dass wir die kleinen Wunder des Alltags gar nicht mehr richtig zu schätzen wissen. Doch mit ein wenig Achtsamkeit ist es leicht, diese dankbare Lebenseinstellung wieder zu erlernen. Es gibt einige Möglichkeiten, wie du Dankbarkeit in deinen Alltag integrieren kannst.

Das Dankbarkeitstagebuch

Das DankbarkeitstagebuchEinfach einmal aufschreiben, wofür man gerade dankbar ist – das kann wahre Wunder bewirken. Du wirst erstaunt sein, welchen Personen und Dingen du deine Dankbarkeit widmen kannst. Deine beste Freundin, dein gesunder Körper, das Dach über deinem Kopf – all das sind Dinge, die keineswegs selbstverständlich sind und für die du unendlich dankbar sein kannst. Jede Menge Platz für deine Notizen findest du in dem Lebenskompass Terminplaner 2020.

Morgenroutine

Mit Dankbarkeit in den Tag zu starten ist eine wunderschöne Möglichkeit, schon morgens den Fokus auf die Fülle in deinem Leben zu lenken. Bevor du aufstehst, setz dich in deinem Bett aufrecht hin, schließ einfach noch einmal kurz die Augen und schmeiß eine Dankbarkeits-Konfetti-Party in deinem Innern. Lass dein Herz mit Dankbarkeit. Erlaube, dass sich das tolle Gefühl in dir ausbreitet, bis jede Zelle deines Körpers in Dankbarkeit schwingt. Lächele. Du wirst mit einer ganz neuen Energie in den Tag starten, versprochen.

Abendroutine

Eine ganz wunderbare Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und zufrieden einzuschlafen ist, die Dankbarkeit in deine Abendroutine einzubauen. Für was kann ich heute besonders dankbar sein? Welche Menschen haben meinen Tag bereichert? Was hab ich tolles erlebt? Stell dir diese Fragen kurz bevor du einschläfst und schicke ein kleines Dankbarkeitsgebet in Richtung Universum. Wenn du es nicht schriftlich in einem Dankbarkeitstagebuch festhalten willst, dann sammele in Gedanken Dinge, für die du jetzt im Moment sehr dankbar bist. Das ist sozusagen Schäfchenzählen 2.0 – mit absoluter Zufriedenheitsgarantie.

FAQ 

Was ist Dankbarkeit genau?

Dankbarkeit ist eine Emotion, die mit einer positiven Grundeinstellung gegenüber dem Leben einhergeht. Wer dankbar ist, erfreut sich an den kleinen Geschenken des Lebens und versucht aus jeder Situation etwas Positives zu ziehen.

Was bewirkt Dankbarkeit?

Dankbarkeit sorgt für Glück und tiefe Erfüllung und bringt die Fähigkeit mit sich, Personen, Momente und Dinge aus tiefstem Herzen zu schätzen zu wissen. Du wirst das Leben mit ganz neuen Augen sehen, wenn du einmal anfängst, die Dankbarkeitspraxis in deinen Alltag zu integrieren.

Warum macht Dankbarkeit glücklich?

Oft sehen wir im stressigen Alltag nicht, was wir bereits haben. Egal, ob materielle Güter, Liebe oder Zuneigung – wir übersehen Dinge, die in unserem Leben sind und fokussieren uns auf das, was wir nicht haben. Doch je mehr wir uns von dem Strudel mitreißen lassen, desto größer wird unser inneres Gefühl des Mangels. Erinnern wir uns jedoch regelmäßig daran, wofür wir dankbar sein können, breitet sich eine tiefe Zufriedenheit und Freude in uns aus.

 

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Schlagwörter: #achtsamkeit, #dankbarkeit

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