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Morgenroutine: 13 Ideen für den Start in den Morgen

Morgenroutine für einen bewussten Start in den Tag

Der Wecker klingelt und das Erste, was du machst ist die Snooze-Taste zu drücken. Nachdem du dich endlich dazu gezwungen hast aufzustehen, beantwortest du noch im Bett liegend ein paar Mails und checkst deinen Instagram-Feed. Mit der Zahnbürste im Mund ziehst du stolpernd Deine Socken an, das Handy noch immer in der anderen Hand. Du nimmst hastig ein paar Schlücke Kaffee, bevor du dann völlig verspätet und zerstreut aus der Haustür stürmst und den Bus verpasst. Kommt dir diese überspitzt dargestellte Form eines hektischen Alltagsmorgens bekannt vor? Findest du dich in einigen Aspekten wieder? Dann wird es höchste Zeit, dass du eine Morgenroutine etablierst, mit der du bewusst und achtsam in den Tag startest. Welche Vorteile eine solche Morgenroutine hat, wie du die für dich perfekte findest und wie sie sich auf den Rest deines Tages auswirken kann, erfährst du im Folgenden.

 

person holding white ceramic teacup

Warum ist eine feste Morgenroutine sinnvoll?

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Es gibt wissenschaftliche Belege dafür, dass feste Routinen und Abläufe uns entlasten und produktiver machen. Und auch wenn du jetzt denkst, die Zeit, die eine Morgenroutine benötigt sei viel besser in Schlaf investiert: Lies dir mal die Vorteile durch, die ein bewusster Start in den Tag mit sich bringt. Schon 10 Minuten können einen echten Unterschied machen. Wer es einmal ausprobiert, wird bald davon überzeugt sein. Es lohnt sich nämlich allemal, den Wecker ein paar Minuten früher zu stellen.

Entspannter Start in den Tag

Ist es nicht eine schöne Vorstellung, den Tag ganz entspannt und ohne Zeitdruck zu beginnen? Anstatt den Morgen in Eile zu verbringen, völlig gestresst durch die Wohnung zu hetzen und den Kaffee im Stehen zu trinken, ist es doch viel schöner, sich für ein paar Minuten hinsetzen zu können, den Kaffee bewusst zu genießen und dann in Ruhe zur Arbeit aufzubrechen. Das gelingt dir ganz leicht, wenn du eine Morgenroutine etablierst.

Gesteigerte Produktivität

Wenn du früher aufstehst, hast Du mehr vom Tag – diese Rechnung klingt nicht nur simpel sondern ist es auch. Denn seien wir mal ehrlich: Wer ist nach einem langen Arbeitstag denn noch dazu in der Lage, wirklich produktiv zu sein? Wer schon auf den Beinen ist, bevor die meisten Menschen in den Tag starten, schafft einfach mehr. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Du die halbe Stunde Yoga, zu der du dich am Abend nur noch schwer aufraffen könntest, einfach in die Morgenstunden legst? Auch hier fehlt dir die Motivation? Ein kleiner aber effektiver Tipp: Stell dir einfach vor, wie viel mehr Energie du danach hast und wie gut du dich fühlen wirst.

Miracle Morning

Vielleicht kennst du das gleichnamige Buch von Hal Elrod. Er beschreibt darin die Vorteile, die es mit sich bringt, jeden Morgen um 5 Uhr aufzustehen. Der Begriff „Quality Time“ bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Die Zeit, die du am Morgen mehr hast, hat tatsächlich eine viel höhere „Qualität“, als die während des Tages. In dieser Zeit sind die meisten Menschen noch nicht aktiv, was bedeutet, dass dein Handy und dein E-Mail-Postfach dich nicht stressen. Du kannst in Ruhe in den Tag starten und die wichtigste Zeit des Tages für Dich nutzen. Und auch wenn du dich vielleicht noch etwas müde fühlst: Es ist wissenschaftlich belegt, dass wir in den ersten drei Stunden nach dem Aufstehen wirklich fokussiert und dazu in der Lage sind, scharf nachzudenken – und das viel mehr als zu jeder anderen Zeit des Tages.

 

Book Journal near white and multicolored ceramic mug on wooden surface

Die häufigsten Fehler bei der Morgenroutine und wie du sie vermeidest

Es kann sein, dass dir dein Gehirn ein paar Stolpersteine in den Weg legst, wenn du damit anfängst, alte Gewohnheiten zu verändern. Denn das könnte ja auch unbequem werden. Doch am Morgen mehr Zeit zu haben kann so wunderbar sein. Hier kommen die beiden häufigsten Fehler, die du bei deiner Morgenroutine machen kannst und wie du sie vermeidest.

Fehlende Disziplin

Zugegeben: Es ist sehr verlockend, die Snooze-Taste zu drücken und sich noch einmal in die Laken zu kuscheln. Aber jetzt gilt es, Durchhaltevermögen zu zeigen: Sei konsequent und probiere deine innere Uhr auf die neue Zeit zu programmieren. Das gelingt am besten, wenn Du jeden Tag zur gleichen Uhrzeit aufstehst – ja, auch am Wochenende! Keine Sorge, irgendwann wird dein Wecker überflüssig sein.

Ablenkungen

Wir sind ständig erreichbar. Rund um die Uhr klingelt unser Handy und nicht selten passiert es, dass wir „nur kurz Instagram checken“ wollen und uns eine halbe Stunde später in der Social Media Timeline scrollend wiederfinden und uns fragen, wo denn die Zeit geblieben ist. Deshalb lass dein Handy während deiner Morgenroutine einfach einmal liegen. Vermeide es, am Morgen dein Handy zu checken – es ist ohnehin noch niemand wach, der dir schreiben könnte. Und wenn doch reicht es auch, wenn Du danach in Ruhe antwortest.


13 Ideen für deine Morgenroutine

Je nachdem, wieviel Zeit du für deine Morgenroutine einplanst, kannst du verschiedene Punkte einbauen. Wie du deine Morgenroutine gestaltest ist ganz dir überlassen. Wichtig ist nur, dass du die Außenwelt für diese ganz besondere Zeit des Tages einfach einmal Außenwelt sein lässt und dich auf das konzentrierst, was wichtig ist: nämlich dich selbst. Und setz dich nicht zu sehr unter Druck. Zwanghaft zu viele der Punkte unterbekommen zu wollen kann kontraproduktiv sein. Schau einfach, was sich für dich am besten anfühlt und etabliere so nach und nach deine ganz persönliche Morgenroutine.

Ölziehen

Beim ayurvedischen Ölziehen spülst du mit einem Esslöffel nativem Pflanzenöl (z. B. Kokos- oder Sesamöl) 15 bis 20 Minuten deinen Mund durch. Danach folgt das Zähne Putzen und Zunge Reinigen. Die Zeit kannst du ganz wunderbar zum Lesen oder Schreiben nutzen.

Flüssigkeitszufuhr

Um den Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen empfiehlt sich am Morgen ein großes Glas Wasser, am besten lauwarm (bitte erst nach dem Zähne Putzen). Das gibt dir mehr Energie und lässt dich mit Klarheit in deine Morgenroutine starten. Übrigens: Wasser trinken ist auch während des Tages extrem wichtig!

Meditation

In Stille zu sitzen, kann sehr kraftvoll sein. Nimm dir doch während deiner Morgenroutine ein paar Minuten Zeit für eine Meditation.

Bewegung

Bewegung in deine Morgenroutine einzubauen schenkt dir Energie. Wie wäre es also, dein tägliches Workout in die Morgenstunden zu legen? So musst du am Abend nicht mehr deinen inneren Schweinehund bekämpfen. Auch eine Yoga Morgenroutine ist eine wunderbarer Weg, nach dem Aufstehen an Energie zu kommen.

Lesen

Ein paar inspirierende Seiten am Morgen zu lesen regt die Gehirnfunktion an und lässt dich mit Fokus in den Tag starten.

Morgenseiten

Diese Technik ist vor allem ganz wunderbar, wenn du im kreativen Bereich tätig bist. Setz dich am Morgen hin und schreibe auf eine leere Seite alles, was dir gerade in den Sinn kommt. Deinem Schreibfluss sind keine Grenzen gesetzt und das Geschriebene muss nicht einmal Sinn ergeben. Das regt deine Kreativität an und lässt deine Gedanken besser fließen.

Journaling

Es ist ein so schönes Gefühl, mit Dankbarkeit in den Tag zu starten. Schreibe doch einfach alles auf, für das du gerade besonders dankbar bist. Super eignet sich hierfür das Lebenskompass Dankbarkeitstagebuch. Schreiben ordnet die Gedanken, was dich mit viel Klarheit durch den Tag gehen lässt.

Energie-Kick am Morgen

Du fühlst dich nach dem Aufstehen total gerädert? Dann sorge dafür, dass du deinen Körper so richtig aufweckst. Das kann dir zum Beispiel durch eine kalte Dusche, einen Bulletproof Coffee und/oder ein gesundes Frühstück gelingen. Ja, dein täglicher Kaffee kann auch Teil deiner Morgenroutine sein.

Tipps für Anfänger

Natürlich macht es keinen Sinn, ab morgen den Wecker einfach zwei Stunden früher zu stellen und mit einem Mal die Snooze-Taste aus deinem Leben zu verbannen, nur damit du schnell deiner täglichen Morgenroutine nachgehen kannst. Es gibt allerdings ein paar Tipps, die du beachten kannst, um bald eine Morgenroutine etablieren zu können.

Finde deine Zeit

Im allerersten Schritt gilt es, eine Zeit zu finden, zu der du aufstehen möchtest. Das kann 5 Uhr sein, aber auch 7 oder 8 Uhr. Finde die für Dich passende Zeit.

Gehe Schritt für Schritt

Kommst du jeden Morgen nur mit Mühe und Not um 9 Uhr aus dem Bett, möchtest deine Morgenroutine aber um 5 Uhr beginnen, solltest du mit kleinen Schritten auf den Soll-Zustand zuarbeiten. Stell dir deinen Wecker jeden Morgen ein bisschen früher, bis du zu deiner Wunschzeit aufstehen kannst.

Sei konsequent

Du weißt was jetzt kommt: Zieh es konsequent durch. Wie weiter oben bereits beschrieben ist der beste Weg, dir jeden Tag deinen Wecker auf die gleiche Uhrzeit zu stellen und dann auch ganz diszipliniert aufzustehen. Nur so wird es für dich zur absoluten Routine.

Beginne schon am Vorabend

Genügend Schlaf ist essentiell für unsere Gesundheit. Um am nächsten Tag leicht aus den Federn zu kommen, empfiehlt es sich, rechtzeitig ins Bett zu gehen. 7 Stunden Schlaf sollten das Minimum sein, um mit genügend Energie den Tag zu meistern.

 

clear glass pitcher on white ceramic plate

So kann eine Morgenroutine aussehen

Du fragst dich noch immer, wie dein perfekter Morgen denn nun aussieht? Diese Frage können wir dir leider nicht im Detail beantworten. Allerdings können wir dein ein Beispiel geben. Ein Morgenroutineplan kann folgendermaßen aussehen:

  • 6:00 Uhr Weckerklingeln & Aufstehen
  • 6:00 – 6:15 Uhr Meditation
  • 6:15 – 6:35 Uhr Ölziehen & Lesen
  • 6:35 – 6:45 Uhr Mundhygiene
  • 6:45 – 7:00 Uhr Wasser trinken & Journaling
  • 7:00 – 7:30 Uhr Frühstück & Kaffee

 

Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren einer Morgenroutine!

 

 

 

 

 

 

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