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Bullet Journal Wochenübersicht: So planst du deine Termine am besten ein

Was das Bullet Journal System im Vergleich zu vielen herkömmlichen Planungsmethoden vor allem auszeichnet, ist die Kombination aus klaren, strukturierenden Elementen auf der einen Seite und flexibler, individueller Anpassung auf der anderen Seite: Viel Platz für Kreativität und deine persönlichen Vorlieben, ohne aber je den Überblick über all deine Termine und Aufgaben zu verlieren.

Wie alles andere beim Bullet Journaling ist auch die Strukturierung der Termine und To Dos in erster Linie davon abhängig, welche Anforderungen dein Alltag an deine Planung stellt: Hast du häufig unterschiedliche Termine zu unterschiedlichen Zeiten? Brauchst du vor allem Platz für eine lange To Do Liste? Oder vielleicht eine Kombination aus beidem? Im Bullet Journal stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die du frei danach nutzen oder kombinieren kannst, wie es für dich am besten passt: Die Jahres-, Monats-, Wochen- und Tagesübersichten.

Der Allrounder: Die Wochenübersicht

Die Bullet Journal Wochenübersicht (weekly spread) könnte man vielleicht als den goldenen Mittelweg für alle bezeichnen, die sowohl Aufgaben, als auch variierende Termine jonglieren wollen, sodass eine Monatsübersicht (monthly spread) zu wenig Platz bieten würde, aber mehr Planung im Voraus notwendig ist, als es Tagesübersichten (daily spread) ermöglichen. Tagesübersichten eignen sich insbesondere für jene, die täglich eine Vielzahl an Aufgaben ordnen und abarbeiten möchten, und gleichzeitig mit der Monatsübersicht genug Platz für ihre wenigen Termine haben. Wenn du jedoch kaum To Do Listen benötigst und nur vereinzelte Termine notieren möchtest, reicht dir vielleicht auch schon allein die Monatsübersicht aus. Natürlich kannst du auch alle vier Übersichten nutzen, wenn z.B. auch nach Monats- und Wochenübersicht für Termine noch eine Tagesübersicht für einen täglichen Überblick über alle deine Aufgaben nützlich ist.

Wochenübersichten wiederum kombinieren die Stärken der daily und monthly spreads in einem Layout mit vielen Möglichkeiten zur individuellen Anpassung. Wenn du also deinen weekly spread gestalten möchtest, ist es wie immer eine gute Idee dir zu überlegen, wobei er dir helfen soll. Auch hier gilt wieder: Mach es so, wie es am besten zu deinem Leben passt!

Wochenübersicht

Eine Woche auf zwei Seiten

Das klassische Bullet Journal Layout für die Wochenübersicht ist die sogenannte "Woche auf zwei Seiten". Diese kennt man in unterschiedlichen Formen auch aus vielen vordatierten, handelsüblichen Terminkalendern. Der Vorteil des Bullet Journals ist, dass du wochenweise anpassen kannst, was du gerade benötigst. Steht eine stressige Woche an, in der du besonders auf deine Work-Life-Balance achten möchtest? Dann kann dir ein Habit Tracker in deiner Wochenübersicht helfen, achtsam und selbstfürsorglich mit dir umzugehen. Brauchst du ein Feld für Notizen, die sich die Woche über ansammeln? Wie viel Platz möchtest du jeweils für Aufgaben und für Termine einplanen? Möchtest du eine unverbindliche Wochen-To-Do-Liste führen oder die Aufgaben direkt den jeweiligen Tagen zuordnen? Basierend auf deinen Wünschen und den Ansprüchen individueller Wochen kannst du auswählen, was du brauchst. Dann wiederum gibt es viele Möglichkeiten, all das in einem Layout auf zwei Seiten (oder auch auf einer Seite) einzurichten.

Grundlage der Wochenübersicht ist natürlich die Einteilung in sieben Wochentage. Die Wochenelemente, die du zusätzlich einbauen möchtest, kannst du ganz nach Belieben oberhalb, unterhalb oder um die Wochentage herum auf den zwei Seiten verteilen. Oder aber du unterteilst lediglich die linke Seite in Wochentage und nutzt die rechte Seite für eine laufende Liste, deinen Braindump, eine zweite Woche (zwei Wochen auf zwei Seiten) etc. Wie du dein Layout aufbaust kommt ganz darauf an, wie viel Platz du für welchen Zweck verwenden möchtest.

Die statische Wochenübersicht

In einem statischen weekly spread gestaltest du die gesamte Woche im Voraus und legst somit den Platz für jeden Tag und jedes Element bereits fest. Das kannst du horizontal oder vertikal aufbauen, ganz wie es dir passt, und dir auch überlegen, ob du beispielsweise für das Wochenende genauso viel Platz haben möchtest, wie für die anderen Tage. Das statische Layout hat den Vorteil, dass du bereits im Voraus Termine und To Dos an den jeweiligen Tagen eintragen kannst und einen Überblick hast, was in dieser Woche auf dich zukommt, und somit besser vorplanen kannst.

Statische Wochenübersicht

Die wachsende Wochenübersicht

Bei der nicht-statischen Wochenübersicht legst du nicht im Voraus fest, wie viel Platz du für einzelne Tage veranschlagen möchtest. Stattdessen wächst deine Übersicht von Tag zu Tag, indem du sie spontan anhand der täglichen Bedürfnisse aufbaust und so viel Platz nutzt, wie du gerade brauchst. Das nicht-statische Layout funktioniert im Grunde also wie Tagesübersichten, mit dem Unterschied, dass du sieben kleine Tagesübersichten auf einer Doppelseite arrangierst und Listen, Tracker oder anderes hinzufügst, die die Woche über erhalten bleiben. Viele Bullet Journaler, die diese Methode nutzen, füllen eventuell freibleibende Lücken im Laufe der Woche mit Doodles oder kleinen Eintragungen, sodass dein weekly spread sich quasi organisch vom ersten bis zum letzten Tag selbst füllt. Der Vorteil ist hier ganz klar, dass man keine Angst haben muss, Platz für einen Tag einzuplanen, der letztendlich an einem anderen Tag besser zu gebrauchen gewesen wäre. Der Nachteil wiederum, dass man keine Eintragungen für bestimmte Tage im Voraus machen kann - dafür könnte man wieder auf die Monatsübersicht ausweichen.

Wachsende Wochenübersicht

Hier sind noch ein paar Ideen für dich, die du in deine Wochenübersichten einbauen könntest:

  • Tracker (Stimmung, Habits, Finanzen, Gesundheit (Wasser, Sport, Ernährung, Schlaf), Wetter, Projekte, ...)
  • Braindump
  • Ein kleiner Monatskalender zur Verortung der aktuellen Woche im Monat
  • Wochenziele, Fristen
  • A Line / Doodle a Day (Zeichne oder schreibe jeden Tag eine Kleinigkeit)
  • Inspirierende Zitate, Songtexte, Letterings
  • Wochenplaylist
  • Vorschau: Wichtigste Termine nächste Woche

 

FAQ

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal bezeichnet weniger ein bestimmtes Notizbuch, als vielmehr ein Planungs- und Journaling-System, das es dem Nutzer mithilfe einiger weniger Vorgaben ermöglicht, all Bedürfnisse seines täglichen Lebens an einem Ort zu vereinen: Kalender, Notizen, Listen, Tagebuch, Einkaufszettel etc. sollen beim Bullet Journaling unter ein Dach gebracht werden. Charakteristisch für das Bullet Journaling ist dabei vor allem der Spagat aus vorgegebener Methode und wiederum viel Flexibilität, um für jeden Nutzer vollumfassend individualisierbar und für seine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse anpassbar zu sein.

Was ist eine Wochenübersicht?

Wochenübersichten sind eine Variante der Termin- und Aufgabenplanung im Bullet Journal. Alleine oder in Kombination mit Tages- und Monatsübersichten bilden sie sozusagen den Kalenderanteil des Journals. Dabei sind Wochenübersichten ein guter Kompromiss zwischen den ausführlichen Tages- und den minimalistischen Monatsübersichten.

 

 

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